White-Hat SEO

Begriffserklärung

Der Begriff White-Hat-SEO bezeichnet bei der Suchmaschinenoptimierung alle Maßnahmen, die nicht gegen die Richtlinien der jeweiligen Suchmaschine verstoßen (z.B. die Google Webmaster Richtlinien). Man könnte sagen, das Ziel einer White-Hat-SEO-Kampagne ist es ein hohes Ranking dadurch zu erzielen, dass man einerseits dem Besucher ein möglichst attraktives Ergebnis liefert und andererseits den Bots das Lesen und Interpretieren von Inhalten so einfach wie möglich macht. Quasi genau das, was der gute Matt Cutts Tag und Nacht predigt. Wenn Ihr euch nicht sicher seid, ob das was Ihr tut White-Hat-SEO ist, dann macht folgendes Gedankenspiel: Stellt euch vor ihr müsst eure Seite einem Mitarbeiter von Google detailliert vorführen. Hättet Ihr Bedenken? Dann optimiert Ihr vermutlich in der Grauzone.

Der Gegensatz zur White-Hat-Suchmaschinenoptimierung

Im Gegensatz zur sauberen, richtlinienkonformen White-Hat-Suchmaschinenoptimierung stehen die Maßnahmen, die als Black-Hat-SEO bezeichnet werden. Der Begriff bezeichnet alle schmutzigen Tricks und Best Practices um den Algorithmus zu überlisten und unberechtigt in den oberen Rängen der SERPs geführt zu werden. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass solche Praktiken mittelfristig keinen Sinn machen. Bei Google arbeiten einige der schlausten Menschen der Welt, die man zu täuschen versucht. Außerdem wird der Algorithmus von Tag zu Tag besser. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine schmutzig optimierte Website Ihre Rankings verliert oder gar abgestraft und/oder komplett aus dem Index entfernt wird.

Ist White-Hat-SEO in der Praxis überhaupt effektiv?

Nun, das ist ein Balanceakt. Je nach Thema, Zielgruppe, Nische und Inhalten der Website kann man ohne jegliche Tricks ganz relativ schnell nach oben kommen. Aber natürlich ist reines White-Hat-SEO in der Praxis nicht so effektiv, als wenn man z.B. in der Grauzone arbeiten würde. Allerdings ist es sicher. Man muss hier die perfekte Balance zwischen Risiko und Effektivität der Maßnahmen wählen. Es gilt zu verstehen, dass Maßnahmen, die in der Grauzone anzusiedeln sind, nicht unbedingt gleich schlecht oder gefährlich sind. Es handelt sich dabei um Punkte, die momentan noch legitim sind, in Zukunft allerdings durch Updates behoben werden könnten. Ein guter SEO sollte daher immer Up-to-Date sein und genau wissen was er tut. Dazu gehört auch über seinen Horizont hinweg zu blicken und zu spekulieren wie die Begebenheiten in einigen Monaten oder Jahren wohl aussehen könnten. Eines steht jedoch fest und dass soll mein abschließender Rat an die Leser sein: Baut eure Website für den Benutzer und nicht für Google. Und lasst die Finger von allen Tricks und Maßnahmen, die ihr in der Grauzone oder unter Black-Hat einordnen würdet, wenn ihr nicht zu hundert Prozent wisst was ihr tut (und das trifft nicht einmal für alle professionellen Agenturen zu)! Wir bekennen Farbe: Inside-Online-Marketing steht für 100% White-Hat-SEO!